Beiträge von kc85

    Ich schätze mal, die nehmen sich alle nicht sonderlich viel. Da würde ich einfach den günstigsten nehmen.


    Mein Dad ist am ASX seit 2019 auf Winterpellen von Apollo (gehört zu Vredestein) unterwegs. Die waren damals überraschend Testsieger, recht günstig und haben sich bestens bewährt. Das sind aber 17 Zoll. Ich selber fahre 18 Zoll Falken im Winter. Auch die tun brav ihren Dienst. Und wir sind damit, hier im Thüringer Wald, öfter mal tatsächlich auf Schnee unterwegs.


    Aber da hat halt jeder andere Ansprüche und Erwartungen, gerade bei Winterreifen. Winter im Rheinland ist was völlig anderes, als im Mittelgebirge oder gar im Alpenvorland.


    So wirklich miese Winterreifen gibt's eigentlich nur noch im absoluten Low Budget-Sektor. Aber selbst für kleines Geld findet sich heute durchaus brauchbares. Ich habe für einige Bekannte ab und an mal recht günstige Winterreifen besorgt, vom Polo bis zum Opel Movano. Mit etwas Recherche im Netz findet sich immer was - ein wirklicher Griff ins Klo war da noch nicht dabei.


    kc85

    Grundsätzlich kann man in die Benziner so ziemlich jedes Öl reinkippen (siehe Bedienungsanleitung):


    Motoröl.png


    Fazit: Hauptsache ist, da ist genug von irgend einem Öl drin - außer, man wohnt vielleicht ausgerechnet in Sibirien oder sonstwo hinterm Polarkreis.


    Ich kippe da 5W-30 rein, weil das auch alle meine anderen Fahrzeuge vertragen. Einmal kaufen, überall reinkippen.


    Nur meine gute alte Honda Dominator braucht leider was anderes. Da wechselt man dann aber auch alle 3.000km das Öl.


    kc85

    Bei mir kommt auch nur 5W-30 zum Einsatz.


    Mein ASX ist jetzt fast 10 Jahre alt und hat seit 5 Jahren keine Mitsu-Werkstatt gesehen. Die Wartung mache ich selbst. Ist beim 1.6er ja nicht weiter aufregend.


    Mir fällt eigentlich nichts ein, wofür man wirklich potentiell Kulanz bräuchte und deswegen die (relativ) teuren Inspektionen machen sollte. Das "rechnet" sich in meinen Augen kaum. Und die paar Verschleißteile beim ASX kann man bei Bedarf locker selber tauschen, wenn man nicht gerade zwei linke Hände hat.


    kc85

    Ich halte das Risiko für gering. Hier im Forum gibt es auch nur ein paar Fälle über die lange Produktionszeit vom ASX.


    Mein Dad und ich kommen zusammen auf über 200.000km mit zwei 1.6er-ASX. Sowohl bei meinem 2015er als auch bei seinem 2018er gab es da noch keine Probleme.


    Im Einzelfall kann sowas schon mal kaputt gehen. Aber das wäre dann auch keine finanzielle Vollkatastrophe.


    kc85

    Also gut vollgeladen und mit Dachbox (und auch inkl. Fahrräder hinten drauf) liegen wir auf den langen Urlaubsfahrten auf der Autobahn bei 120km/h per Tempomat immer um die 7,3-7,5l/100km.


    Bei hartem Anhängerbetrieb, also vollbesetzt und mit Gepäck und z.B. mit ner Tonne Gartenerde auf dem Anhänger, komme ich, wenn ich quer durch den Thüringer Wald zur Schwiegermutter fahre (max. 80 km/h), noch bei unter 9 Liter raus. Und da sind paar echt fiese Berge dabei. Mit zwei Motorrädern hinten drauf auf der Autobahn (max. 100km/h) liege ich auch immer unter 8l/100km.



    Auf dem Foto bin ich z.B. mit `nem saubreiten Absenkanhänger (man beachte den Abstand zur Linie beim ASX und beim Anhänger) und einem Motorrad + 1¾ Motorrollern darauf von EF nach München geschippert. Da standen dann 7,8l/100km zu Buche. Auf dem Rückweg hatte ich dann nur ein Motorrad geladen, da waren es dann 7,6l/100km.


    Wenn man es drauf anlegt, kann man den 1.6er bei flachem Terrain mit einer 5 vor dem Komma fahren. Das habe ich sogar im Urlaub beim Cruisen in den Alpentälern geschafft. Da standen nach dem Volltanken zeitweise 1.200km Restreichweite im Display.


    kc85

    Also ich war vor ein paar Wochen in Österreich. Mit einem 1.6er Benziner-ASX, mit Frau und zwei großen Kindern und ´ner Dachbox auf dem Dach. 600km eine Strecke. Und wir haben natürlich auch ein paar Alpenpässe mitgenommen.


    Geht problemlos. Wir haben neben dem normalen Urlaubskram für 14 Tage auch noch die Kletteraustattung für 4 Personen dabei gehabt. Sonst haben wir im Urlaub immer auch noch 4 Räder auf der AHK dabei (die Radausrüstung hätte auf jeden Fall auch noch Platz in der Dachbox gehab). Weil wir uns diesmal aufs Wandern und Klettern konzentrieren wollten, haben wir auf die Räder verzichtet.


    Normalerweise sieht das so aus, wenn wir in den Urlaub fahren:



    An steileren Steigungen muss man halt mal runterschalten. Aber insgesamt schlägt sich der 1.6er Benziner immer tapfer.


    Bei mir hängt auch häufig ein großer Anhänger (gut beladen) hinterm Auto. Auch das geht, wenn man ab und an den Schalhebel bemüht.



    Der Benziner glänzt dafür mit bedingungsloser Zuverlässigkeit und absoluter Anspruchslosigkeit bei der Wartung und mit niedrigem Verbrauch.


    Wenn man einfach nur günstig von A nach B kommen will, ohne ständig was reparieren zu müssen, ist man damit gut bedient.


    kc85

    Die MAD-Federn sind ´ne gängige Methode bei häufigem Anhängerbetrieb. Die Dinger kosten natürlich etwas Komfort, wenn man ohne Anhänger unterwegs ist.


    Was die Neigung vom Wohnwagen angeht: Das lässt sich ggf. mit den Umbau der Kupplung unter das Deichselprofil beheben (ob`s geht und welchen Aufwand man treiben muss, kommt auf den Hersteller der verbauten Komponenten an).


    kc85

    Sollte nach 11 Jahren niemanden mehr interessieren. Und die tollen "Tipps" sind auch nichts anderes, als was Google und Co. ausspucken.


    Klarer Fall von Leichenfledderei. Als nächstes kommt dann sicher ein Werbeposting...


    kc85

    Ist halt ein Händler-Preis, also eher etwas teuer für das Alter.


    Aber: Das Auto sieht rundum gepflegt aus. zweiter Reifensatz auf Alu dabei, AHK ist verbaut (was ich als positiv bewerte, weil alle meine Autos eine AHK haben). Die Ausstattung beinhaltet alles, was man wirklich zum Fahren braucht. Auch der Händler macht einen brauchbaren Eindruck. Die Laufleistung und die Schmutzfänger deuten auf ein "Rentnerauto" hin.


    Wichtig: Genau auf Rost prüfen, besonders die Bodengruppe und die Heckklappe. Das Auto ist ja schon ein paar Jährchen alt. Schauen, ob die Kupplung sich normal anfühlt (kein Rupfen beim Anfahren) wegen der AHK und falls damit wirklich Anhänger gezogen wurden. Vielleicht wurde die AHK aber auch nur für einen Radträger gebraucht. Ein Blick auf die hintere Bremse oder allgemein auf die Bremsen kann auch nicht schaden. Nicht, dass da bald ein Wechsel nötig ist.


    Beim Preis würde ich versuchen in Richtung 8.000€ zu handeln. Anschauen würde ich mir den auf jeden Fall einmal.


    kc85

    Ja, die Gebrauchtpreise sind schon etwas gaga.


    Zumindest wenn man bedenkt, dass mein 2015er Klassik Kollektion neu mal nur 16,990€ neu gekostet hat. Der sehr gut ausgestattete 2019er Edition+/Black Edition von meinem Dad hat nagelneu auch nur 18.900€ gekostet.


    Wenn man dann sieht, was aktuell für gebrauchte aufgerufen wird, kann einem nur schwindelig werden.


    kc85

    Wenn es der schwarze in Lengede ist: Normaler Wunschpreis eines Händlers für das Alter und die Laufleistung.


    Außen schaut er gut aus. Innen würden mich die zerlöcherte Beifahrersitzlehne und allgemein der etwas abgegriffene Zustand der Sitze stören. Der Dachhimmel sieht auch nicht mehr 100%ig neu aus.


    Für 8.900€ inkl. Durchsicht und einer ordentlichen Garantie kann man den sicherlich kaufen. Ich würde versuchen zu handeln.


    kc85

    Lustig, genau das Set habe ich mir auch schon angesehen und abgespeichert. Vorm Urlaub wars leider zu kurzfristig, das noch zu bestellen. Aber was werde ich nach dem Urlaub wohl machen.


    Meine Unterlegscheiben-Notreparatur hält aber bisher klaglos, trotz viel Gefahre mit hohen Drehzahlen. Wir sind nämlich in den Alpen unterwegs. Nicht gerade die Wohlfühlzone für den 1.6er, aber bisher gab es an jedem Pass oder in jedem Seitental noch ein paar Kisten, die deutlich langsamer waren. Er schlägt sich jedenfalls ganz tapfer. :thumbup:


    kc85

    Das stimmt so nicht. In E10 Ist Bioethanol drin und das wird aus Gerste, Mais, Weizen, Zuckerrüben oder Zuckerrohr gewonnen. Palmöl ist und war da nie drin.


    Palmöl wurde ausschließlich in Biodiesel eingesetzt. Seit 2023 ist Palmöl in Biodiesel nicht mehr zulässig und kann nicht mehr auf die THG-Quote angerechnet werden.


    Das gilt so grundsätzlich auch für HVO. Allerdings ist in dem Markt offensichtlich massenhaft als biogener Reststoff umdeklariertes Palmöl aus undurchsichtigen Quellen (China ist da dick im Geschäft) in Umlauf. Denn der Markt für biogene Reststoffe, aus denen HVO ausschließlich bestehen sollte, ist begrenzt und die anfallenden Mengen werden eigentlich ohnehin für andere Produkte (Futtermittel, chemische Industrie,...) benötigt.


    Wer mehr wissen möchte: https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/biodiesel-hvo-betrug


    kc85